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frana64 
Anmeldungsdatum: 04.09.2002 Beiträge: 7
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Beitrag 0 - Verfasst am: Mi Nov 20, 2002 2:10 Titel: |
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Ich möchte gern semiprofessionell Videoschnitt betreiben.
Hab zur Zeit AP 6. Nun lese ich immer öfters etwas von AVID-Software.
Was haltet Ihr davon mal abgesehen vom Preis. Wie ist das mit den Echtzeiteffekten.
War schon auf der Homepage von AVID-hääte aber gerne Eure Erfahrungen |
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BPHennek 

Anmeldungsdatum: 05.06.2001 Beiträge: 7473 Wohnort: EXSIS-Elegance
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Beitrag 1 - Verfasst am: Mi Nov 20, 2002 8:36 Titel: |
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Was verstehst Du unter "semiprofessionell Videoschnitt" eigentlich? _________________ Gier und Uneinsichtigkeit fressen den Verstand! |
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EiGuscheMa 
Anmeldungsdatum: 10.09.2002 Beiträge: 1578
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Beitrag 2 - Verfasst am: Mi Nov 20, 2002 10:25 Titel: |
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ja. was ist "semi". Mit AVID meinst Du doch sicher DVXpress 3.5 oder? Das habe ich mal testen können. Für den kleinen Heimregisseur ( wie mich) liegt die Einstiegshürde bei AVID ziemlich hoch, nicht nur was die Kohlen angeht. Deutlich höher als bei AP, welches ja nun auch nicht gerade eine 3-Mausklick-Lösung ist. Und die Echtzeit-Vorschau über DV-out ist schon bei AP6.0 deutlich eleganter als bei DVxpress, wo man immer erst raus aus der Timeline muss. Der Vorteil, dass die AVID-Software skalierbar ist greift auch nur, wenn man mal vorhat als "Voll"-Profi mit den großen AVIDs zu arbeiten (Die sind dann auch wirklich Echtzeit)
Den grossen Nachteil von AP, nämlich die sehr beschränkten Compositing-Möglichkeiten, kann auch DVXpress nicht aufheben.
Mit einer Kombination von AP und AE5 und/oder Combustion hat man deutlich mehr Möglichkeiten.
In USA gibts ja reichlich Leute, die so nebenbei ein kleines Video-business betreiben. Da war zu lesen, dass sie AVID nur haben, um es den Kunden auf Anfrage "vorzeigen" zu können und dann die Arbeit mit AP machen.
just my 2 cents |
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OgerTian 

Anmeldungsdatum: 16.02.2002 Beiträge: 619
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Beitrag 3 - Verfasst am: Mi Nov 20, 2002 19:58 Titel: |
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ich hab mit avid schon gearbeite und finde es um welten besser wie adobe schon alleine von der arbeitsgeschwindigkeit her liegt mir das programm viel mehr (ist aber geschmacksache). mit afterefects kannst du auch zusammen arbeiten, wüßte nicht wo das das problem liegen sollte.
meine erste wahl wäre aber final cute von apple denn das is vom schnitt her ziemlich gleich aber hat doch viel mehr compositing tools gleich mit dabei.
sehr gut sind ist das farbkorrektur modul, was mir nicht gefällt ist die deckunterstützung (vx1000e als aufnahme gerät verweigert es) und es läuft auch rein unter winxp.
Die echtzeit effekte sind die besten was es für den PC gibt, denn sie kommen über tv out noch ansprechen rüber (matrox G450 dualhead mit eingeschalteten dvd max) somit hat man eine wirklichen eindruck von der vorschau, denn eine betrachtung an einem tv screen ist schon was andres wie auf einem kleine vorschaubildchen. man kann somit viel mehr testen und so sachen wie überblendungen besser abstimmen.
was ich aber nicht verstehe warum das teil keine verlustfreie dv export bietet (import von dv (bzw dv microsoft code) läuft verlustfrei). dafür benötig man ein zusatztool von einem privaten entwickler (glaub nicht, daß hinter dem produkt eine firma steht) das ganze läuft dann so ab, man exportiert es per quicktime reference file und lässt dies dann verlustfrei in jeden x belieben anderen dv code umwandeln, somit kann man mit jeder anderen software weiterarbeiten (geht fix, wird im endefekt nur kopiert)
rein vom preis her gesehen würde ich klar auf apple umsteigen bieten mehr und koste etwas weniger. |
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EiGuscheMa 
Anmeldungsdatum: 10.09.2002 Beiträge: 1578
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Beitrag 4 - Verfasst am: Do Nov 21, 2002 9:46 Titel: |
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Hi!
Da war ich wohl etwas zu einsilbig: Ich meinte AP und AE kosten ZUSAMMEN weniger als DVXpress einzeln.
Ein echtes preview über DV-out bietet final cut leider ebensowenig wie DVXpress. Und über den TV-out der Grafikkarte.... ahem, ist schon genug geschrieben worden.
Sowohl bei DVXpress als auch final cut schimmert überall der mac durch: angefangen vom proprietären Quicktime oder OMF-Dateiformat bis über das mac-ähnliche GUI.
Die 4:2:2 Verarbeitung hat DVXpress natürlich AP voraus. So etwas wie scene-matching an Hautfarben kriegt man mit AP einfach nicht hin. Erkauft wird dies mit Format-Umwandelei, weshalb man z.B. schon gut beraten ist, bereits das Capturing mit DVxpress zu machen.
Werkzeuge wie das Vektorscope von DVxpress sehen zwar hübsch aus aber zielen doch schon sehr auf die Profi-Ecke.
Und noch etwas: DV-Einsteigern kann ich zu keinem der hier besprochenen Programme raten. Sie sind allesamt schwer zu erlernen, haben ihre Tücken die man nur mit viel Rumsucherei und Erfahrungsaustausch findet (oder auch nicht, siehe VX1000) , sind zudem ziemlich teuer und bieten trotzdem oft zumindest auf den ersten Blick nicht das, was man sich so davon versprochen hat.
"All-in-one" Lösungen a´la Studio 8 scheinen ja mittlerweile Praxistauglichkeit erlangt zu haben (kenne ich leider nur vom Mitlesen, bei den "alten" plug-and-play Programmen habe ich mehrfach das Handtuch geworfen).
Und die sind auch deutlich bezahlbarer. |
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