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Helmut  globaler Moderator

Anmeldungsdatum: 06.05.2001 Beiträge: 30601 Wohnort: Frankfurt
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Beitrag 0 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 2:05 Titel: |
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Muß/Will demnächst ein Filmchen vor einem größeren Publikum zeigen. Werde mir dafür einen Beamer besorgen.
Hab mit dem Kram aber 0-Erfahrung. Was mich zur Frage bringt:
Wenn ich beste Qualiät will, welches Medium nehm ich da ? DV-Band oder DVD?  _________________ Wenn mer sich uffreche will: - Eintrachtfan und SPD Mitglied! |
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MoeKo  Gast
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Beitrag 1 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 2:25 Titel: |
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Ich hab zwar auch keine Erfahrung mit Beamern, aber hast Du schon mal eine DVD gesehen die an das Original heranreicht?  |
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Helmut  globaler Moderator

Anmeldungsdatum: 06.05.2001 Beiträge: 30601 Wohnort: Frankfurt
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Beitrag 2 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 2:29 Titel: |
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Neee ... und desdewegen neige ich ja auch eher zur Bandlösung ! _________________ Wenn mer sich uffreche will: - Eintrachtfan und SPD Mitglied! |
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Avalon 
Anmeldungsdatum: 07.07.2002 Beiträge: 616
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Beitrag 3 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 4:15 Titel: |
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Aus Qualitätsgründen und aus Gründen der Verlässlichkeit würde ich das DV-Band empfehlen. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, als Backup für das letzte Quäntchen Sicherheit schadet es nie, wenn man noch die Möglichkeit offenhält, im Falle eines Falles auch analog präsentieren zu können.
Eine VHS mit mäßig bis schlechter Qualität ist immer noch besser als eine DVD in einem Player, der sich im falschen Moment überlegt, die DVD nicht zu akzeptieren. Das aber eben nur als zusätzliches Backup zu einem DV-Band. Wenn man sich den Aufwand leisten will ...
Auf eine DVD würde ich mich - wenn's eine wichtige Präsentation ist - nie verlassen wollen und wenn der Film als DV in einem Rechner steckte, dann ist das DV-Band als Präsentationsmedium - ausgespielt über FireWire - ohne Zweifel die qualitativ beste Lösung.
Marco |
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bergH  Moderator
Anmeldungsdatum: 14.06.2001 Beiträge: 13678 Wohnort: Am Kamener Kreuz
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Beitrag 4 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 9:39 Titel: |
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tach auch !
Denke auch dran, daß Beamer kein INterlaced können.
Deshalb vorher Testen, ob das besser mit DVD /Software Deinterlace , oder mit dem DV Band geht.
Ich hatte schon die wüstesten Treppeneffekte und Sägezähne, weil VHS Recorder nun mal nicht deinterlacen können und die Beamer manchmal auch nicht ! _________________ Gruß BergH |
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Kika  Moderator
Anmeldungsdatum: 11.06.2001 Beiträge: 3397 Wohnort: Nahe München
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Beitrag 5 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 11:16 Titel: |
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Na ja, das stimmt so nicht, BergH.
Sie können kein interlaced Video direkt anzeigen, aber viele Beamer haben inzwischen einen eingebauten Deinterlacer. Sollte man sich vorher natürlich drüber informieren. |
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Der Karl  V.I.P. Mitglied
Anmeldungsdatum: 15.02.2002 Beiträge: 1416
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Beitrag 6 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 11:29 Titel: |
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Moin,
für progresive ist das Optimum ja klar.
Für echtes interlaced-Material und beste Qualität muß man das unbedingt in der
Konstellation wie es nachher laufen soll, mal aufbauen und testen.
Wie BergH und Kika schon schrieben hängt das sehr von den Fähigkeiten des Proki ab.
Evtl. ist da ein Soft-DVD-Player auf einem Notebook mit reinem Bob-"deinterlacing"
qualitativ deutlich im Vorteil!
Gruß Karl |
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Holgers_inaktiv 
Anmeldungsdatum: 10.02.2002 Beiträge: 0 Wohnort: Köln
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Beitrag 7 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 11:30 Titel: |
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Einfach ausprobieren ...... dann weiss mans. |
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Helmut  globaler Moderator

Anmeldungsdatum: 06.05.2001 Beiträge: 30601 Wohnort: Frankfurt
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Beitrag 8 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 11:50 Titel: |
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Einfach ausprobieren ...... dann weiss mans.
Hmmm ... ist so ne Sache, bekomme den Beamer über die Schule meiner Frau. Und viel Zeit habe ich da nimmer zum testen. Die Sache "Progressiv/Interlace" hatte ich mir noch gar ned überlegt. Das ist so ne Sache. Soll das heißen wenn ich ne DVD mache soll ich die als Progressiv machen ? _________________ Wenn mer sich uffreche will: - Eintrachtfan und SPD Mitglied! |
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bergH  Moderator
Anmeldungsdatum: 14.06.2001 Beiträge: 13678 Wohnort: Am Kamener Kreuz
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Beitrag 9 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 12:22 Titel: |
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tach auch !
Progressiv ist natürlich die sicherste Alternative.
Was es bedeutet Interlaced zu deinterlacen brauch ich Dir ja nicht zu erzählen.
@Kika
Ich muß an meinem Satzbau arbeiten
Wir meinen das Gleiche.
Beamer deinterlacen nicht immer = Manche können das nicht.
Und VHS Recorder an einem Beamer der das nicht kann sieht Sch** limm aus.  _________________ Gruß BergH |
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Helmut  globaler Moderator

Anmeldungsdatum: 06.05.2001 Beiträge: 30601 Wohnort: Frankfurt
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Beitrag 10 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 12:29 Titel: |
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Und VHS Recorder ... ist natürlich ned die Alternative. Sondern das Projekt wird auf DV-BAND rausgerendert und von der Kamera als Abspielgerät an den Beamer angeschlossen.
Wenn es denn die beste Alternative ist. Was ja - wenn ich es nun recht sehe - davon abhängt ob der Beamer "deinterlacen" kann.
Was es bedeutet Interlaced zu deinterlacen ..
Hmmm .. also ich denke aber das dann der Beamer daraus doch was vernüftiges macht. Oder wie jetzt ?  _________________ Wenn mer sich uffreche will: - Eintrachtfan und SPD Mitglied! |
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Der Karl  V.I.P. Mitglied
Anmeldungsdatum: 15.02.2002 Beiträge: 1416
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Beitrag 11 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 12:41 Titel: |
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Zitat: | Hmmm .. also ich denke aber das dann der Beamer daraus doch was vernüftiges macht. Oder wie jetzt ? |
Das ist doch das Problem Helmut.
Egal ob VHS oder DV - wenn der Proki nicht gut deinterlacen kann, sieht das einfach
sche**e aus.
Die Panele der Projektoren arbeiten alle progressive, es findet im Vorfeld also
grundsätzlich ein deinterlacing statt.
Ich habe deshalb den SA wieder abgeschafft und mache alles per HTPC und RGB.
Dann muß eben der Softplayer deinterlacen. Das sieht bei meinem NEC um Klassen
besser aus!
Gruß Karl |
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Avalon 
Anmeldungsdatum: 07.07.2002 Beiträge: 616
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Beitrag 12 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 14:16 Titel: |
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Wo ist das Problem - Deinterlacing kannst Du ebensogut für die DV-Ausspielung machen.
Marco |
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bergH  Moderator
Anmeldungsdatum: 14.06.2001 Beiträge: 13678 Wohnort: Am Kamener Kreuz
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Beitrag 13 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 14:40 Titel: |
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tach auch !
@Avalon
Das Problem ist, daß man ECHTES Interlaced (DV) nicht De-Interlacen sollte, denn das ist Murks.
Weil 50 verschiedene Halbbilder lassen sich einfach nicht ohne
Qualy-Verlust zu 25 Vollbildern "zusammenmatschen."
Je nach De-Interlacer sieht das aber noch gut, oder eben Sch**limm aus. _________________ Gruß BergH |
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Helmut  globaler Moderator

Anmeldungsdatum: 06.05.2001 Beiträge: 30601 Wohnort: Frankfurt
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Beitrag 14 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 14:47 Titel: |
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Das De-Interlacen ist grundsätzlich ein Krampf - aber in dem Zusammenhang (Beamer) eben wohl u.U. notwendiges Übel.
Ich sehe schon - da komme ich nicht dran vorbei mir selbst ein Bild von zu machen. Das muß ich einfach mal gesehen haben. Werde versuchen mir den Beamer vorab mal auszuleihen und ein paar Test zu machen.
Bereite da einfach mal ein paar Varianten vor und laß es dann über das Teil laufen. So richtig vorstellen kann ich es mir bisher ned. _________________ Wenn mer sich uffreche will: - Eintrachtfan und SPD Mitglied! |
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SVCDFan  WM-Tipp König 2006
Anmeldungsdatum: 20.09.2001 Beiträge: 7567
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Beitrag 15 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 15:51 Titel: |
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Ich weiß wirklich nicht wo das Problem sein soll.
Ich habe öfters mit unserem Beamer (in der Firma) über den Videoeingang VHS-Rekorder angeschlossen gehabt und sehe da kein Problem damit. _________________ Gruß SVCDFan |
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Avalon 
Anmeldungsdatum: 07.07.2002 Beiträge: 616
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Beitrag 16 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 15:56 Titel: |
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Zitat: | Das Problem ist, daß man ECHTES Interlaced (DV) nicht De-Interlacen sollte, denn das ist Murks.
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Klar, das würde ich im Normalfall auch niemals machen und auch nicht empfehlen. Aber wenn man die Wahl hätte zwischen häßlicher Zeilendarstellung durch interlaced Material oder leichter Unschärfe durch Deinterlacing, dann würde ich vermutlich eher zum Deinterlacing greifen.
Besser ist natürlich, wenn die Projektion mit dem interlaced Material kein Problem hätte.
Marco |
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Helmut  globaler Moderator

Anmeldungsdatum: 06.05.2001 Beiträge: 30601 Wohnort: Frankfurt
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Beitrag 17 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 16:02 Titel: |
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oder leichter Unschärfe durch Deinterlacing
Ja wenn es ja nur das wäre ! Wie sieht es denn bei Schwenks und Bewegungen aus ? Ruckelt doch wie Sau !
Also ... wenn der Beamer (so hab ich jetzt verstanden) eine "gutes" Deinterlace macht, könnte ich den InterlaceFilm als DV Band oder DVD einspielen - und fertisch.
Wenn das Teil "schlecht" ist - wäre es besser dem Beamer schon fertig deInterlacedes Material einzufüttern.
So ? _________________ Wenn mer sich uffreche will: - Eintrachtfan und SPD Mitglied! |
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Avalon 
Anmeldungsdatum: 07.07.2002 Beiträge: 616
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Beitrag 18 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 16:13 Titel: |
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Zitat: | Ja wenn es ja nur das wäre ! Wie sieht es denn bei Schwenks und Bewegungen aus ? Ruckelt doch wie Sau ! |
Das ist eine Frage der Methodik. Bei Deinterlacing mittels Field-Blending nimmt zwar die Bewegungsunschärfe mehr zu als bei anderen Methoden, dafür ändert sich aber am Ruckeln nicht so viel. Bewegungen bleiben hiermit sehr natürlich.
Marco
Zuletzt bearbeitet von Avalon |
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Der Karl  V.I.P. Mitglied
Anmeldungsdatum: 15.02.2002 Beiträge: 1416
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Beitrag 19 - Verfasst am: Mo Okt 27, 2003 16:14 Titel: |
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Zitat: | Wenn das Teil "schlecht" ist - wäre es besser dem Beamer schon fertig deInterlacedes Material einzufüttern.
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Jein - ich würde dann interlaced nach MPEG2 / DVD encoden und am PC mit Softplayer
abspielen. PowerDVD macht hier z.B. beim Bob-"deinterlace" doppelte framerate, also
jedes field wird auf frame-größe aufgeblasen und die werden mit 50Hz nacheinander
dargestellt.
Ergo hast Du zwar die leichte Unschärfe, aber keine Ruckelei!
Gruß Karl
Alternativ kannst Du das auch mit 50fps divx-en. Da brauchts aber mächtig power
zum playback. |
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